Der diskrete 16-Bit Elektromechanische Relaiscomputer
Entworfen, konstruiert und gelötet von Peter Prikasky. Eine vollwertige 16-Bit CPU aus über 700 industriellen 24V-Relais, Diodenmatrix, befehlsabhängiger State-Machine mit Mikroprogrammierung und dediziertem Programmzähler-Addierer.
Die Hardware-Baugruppen im Detail
Jedes Modul erfüllt eine dedizierte Funktion im synchronisierten Relais-Bussystem. Wählen Sie eine Baugruppe aus, um technische Details, Fotos und Schaltplanauszüge zu sehen.
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Steuereinheit & Sequenzer
Die Steuereinheit ist das Gehirn des Computers...
Klassische Akkumulator-Architektur mit Paralleltakt
Das System arbeitet mit einem 16-Bit Akkumulator für alle mathematischen Operationen und Speicherzugriffe. Ein separater Hardware-Addierer für den Programmzähler ermöglicht parallele Befehlszählungen ohne ALU-Blockade.
Dedizierter +1 PC-Addierer
Weil es ein High-Performance Relaiscomputer ist, besitzt der Programmzähler (PC) einen eigenen Addierer. Während die ALU rechnet, wird der PC parallel inkrementiert und über ein Hilfsregister (PC_HR) zwischengespeichert.
4-Takt-Zyklus & Register-Timing
Es sind 4 Takte mit ganz kurzen Pausen dazwischen zur Vermeidung von Race Conditions: Je zwei der 4 Takte dienen dem Löschen von im nächsten Takt zu beschreibenden Registern, ein Takt beschreibt das State-Machine-Register und einer das Register in der CPU (z. B. Accu, PC).
State-Machine & Diodenmatrix
Das System ist sowohl mikroprogrammiert als auch über eine befehlsabhängige State-Machine gesteuert. Dioden kommen in Form einer Diodenmatrix im komplexen Zusammenspiel mit der Relais-Steuerlogik zum Einsatz.
Reale Algorithmen auf mechanischen Relais
Der Computer führt anspruchsvolle Software aus: von Dijkstras kürzestem Weg quer durch Österreich über Mehrwort-Pi-Berechnungen bis zum Mandelbrot-Fraktal.
Dijkstra: Kürzester Weg quer durch Österreich
Echter Routensuch-Algorithmus (Dijkstra) auf dem 16-Bit Relaiscomputer! Berechnet den kürzesten Weg und die Distanz zwischen den 9 österreichischen Landeshauptstädten.
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16-Bit Magnetkernspeicher-Cube & Unterflur-Docking-System
Unser technologischer Meilenstein zur autarken Relais-Workstation: 16 gestapelte Ferritkern-Ebenen (16.384 Ringkerne) für 1K×16 Worte nichtflüchtigen RAM, modulares Unterflur-Docking (CLACK-BUS, 12-Bit VGA, Mini-CRT Cinch, Tastatur) und gefädeltes Apollo Core-Rope ROM.
16-Bit Core Memory Cube
16 gestapelte Ebenen à 32×32 Ferritkerne (DDR VEB Elektronik Gera 5221.3) ergeben 1.024 Worte (1K×16) physischen Arbeitsspeicher. Matrix-Treiber, Nanosekunden-Sense-Amps und staubdichte Acrylhaube.
Modulares Unterflur-Dock
Dockt über 40-Pin HARTING Stecker unterhalb des Cubes an. 5 steckbare Slices für 16-Bit CLACK-BUS, 12-Bit VGA (4.096 Farben), Composite Cinch für 5"-Röhren, Tastatur und Oszi-Messabgriffe.
100% Through-Hole (THT)
Garantiert keine SMD-Löterei! Sämtliche 7 Träger- und Controller-Leiterplatten basieren auf klassischen bedrahteten Bauelementen – für kompromisslosen Bastel- und Reparaturkomfort.
Reine VHDL-Hardware
Keine modernen Hilfs-Mikrocontroller (weder Arduino noch RP2040) im Signalpfad! Sämtliche Ringkern-Halbströme und Bus-Arbitrierung laufen in reiner Gatterlogik auf dem Intel MAX 10 FPGA.
🧶 Das Apollo Guidance Computer Core-Rope ROM („LOL Memory“)
Als unverlierbarer Festwertspeicher für System-Bootstrap, Diagnoseroutinen und den Clack-BASIC Interpreter dient ein handgewebtes Core-Rope ROM nach dem Vorbild des Apollo Guidance Computers der NASA (1969). Kupferfädeldrähte verlaufen durch oder an Ringkernen vorbei und codieren feste Bitmuster direkt in der Geometrie des magnetischen Flusses.
Labor-Visionen: Die autarke Relais-Workstation & Multi-Core
Wohin steuert das Projekt? Ideen, architektonische Visionen und Zukunftspläne aus dem Laboratorium von Peter Prikasky und Christian Buchhas.
Autarke Workstation (VGA & CRT-Röhre)
Vollständige Befreiung vom modernen Host-PC: Ein eigenständiges Computerterminal mit 12-Bit analogem VGA-Ausgang (4.096 Farben) und Cinch-Video für tragbare 5"-Röhrenfernseher. Umschaltbare Phosphorfarben: CRT-Grün (P1), Apollo-Bernstein (P3) und Papier-Weiß (P4). Eine Hommage an die monochrome Eleganz des Acorn Archimedes und den portablen All-in-One-Formfaktor des Commodore SX-64.
Reine Hardware-Authentizität (Verzicht auf MCU)
Keine modernen Hilfs-Mikrocontroller im kritischen Datenpfad: Peter Prikasky und Christian Buchhas haben entschieden, das System historisch rein zu halten. Weder Arduino noch RP2040 steuern den Kernspeicher. Sämtliche Ringkern-Halbströme, Nanosekunden-Sense-Strobes und die Bus-Arbitrierung werden in reiner VHDL-Gatterlogik auf dem Intel MAX 10 FPGA synthetisiert.
Modulares Unterflur-Docking-System & CLACK-BUS
Inspiriert vom DEC PDP-11 UNIBUS: Eine modulare Erweiterungsplatine dockt unterhalb des Core-Cube-Baseboards über robuste 40-Pin Wannenstecker (HARTING) an. Sie führt den 16-Bit CLACK-BUS mit asynchronem /READY-Handshake, 12-Bit analoges VGA (4.096 Farben), Composite-Cinch für mobile 5"-Röhren, Front-/Seiten-USB-A für Standard-Tastaturen und saubere USB-C 5V-Stromversorgung.
Industrie-I/O mit RTOS (Siemens/Infineon XMC4500)
Wenn moderne Peripherie gewünscht ist: Einsatz eines robusten Industrie-Cortex-M4 (Infineon XMC4500) mit FreeRTOS / RTOS-Multitasking. Reines bare-metal C ohne GUI-Framework-Ballast („ohne DAVE-Firlefanz“) und Python-Interface am PC. Deterministische Tasks für USB-Tastatur, Dateisystem für Maschinencode und Netzwerk-Streaming direkt in den Ferritkernspeicher.
Multi-Core Relais-Architektur & Shared RAM
Mit 50.000 Logic Elements eröffnet das Upgrade auf den Intel MAX 10 Raum für symmetrisches Multiprocessing: Mehrere Relais-CPU-Cores rechnen parallel und kommunizieren über einen gemeinsamen 16K×16 Speicherbereich. Die digitale Vorstufe zur physischen Kopplung mit unserem 16-Bit Core Memory Cube (16.384 Ferritkerne).
Projektleitung & Experimentier-Autonomie
Peter Prikasky ist der Schöpfer und Gesamt-Projektleiter: Sämtliche endgültigen Architektur- und Hardwarentscheidungen für das offizielle Relaiscomputer-System obliegen ihm. Auf den lokalen Testständen (Christians Labor) herrscht zugleich völlige Freiheit, gewagte Prototypen, Core-Cubes, RTOS-Docks und Terminalexperimente autark zu erforschen.
Der Relaiscomputer in Aktion
Erleben Sie das rhythmische Klackern der Relais und die optische Visualisierung auf dem LED-Feld in Peters YouTube-Ingenieurvideos.
Schaltpläne, Quellcode & Projektberichte
Alle KiCad-Schaltpläne, VHDL-Koprozessor-Quellen, Assembler-Programme und Messprotokolle stehen zum freien Download bereit.
16-Bit Relay Computer Circuit Diagram
Vollständiges KiCad-Schaltplanpaket: ALU, Control Unit, uCommands, PC-Addierer, Register, I/O und Busse.
Schaltpläne herunterladenFPGA Math Coprocessor VHDL
Geplanter Intel MAX1000 VHDL-Koprozessor (Division & Wurzel). Da die Kommunikation FPGA – Relaissystem vom Timing her extrem komplex und das FPGA praktisch nicht zu debuggen ist, hat dies nur sehr eingeschränkt funktioniert und wird noch genauer analysiert.
VHDL-Paket herunterladenHackaday Project Journal
Peters vollständiges Bautagebuch auf Hackaday.io mit detaillierten Entwicklungsschritten und Messungen.
Zu Hackaday.io wechselnDie Schöpfer: Peter Prikasky & Christian Buchhas
Was entsteht, wenn zwei leidenschaftliche Entwickler mechanische Relaislogik, historische Kernspeicher und moderne Compiler-Architektur zusammenbringen? Ein weltweit einzigartiges Lehr- und Forschungsprojekt zwischen physischer Elektromechanik und moderner Informatik.
„Warum? Einfach aus Spaß an der Freude... wie eine Modelleisenbahn oder ein ferngesteuertes Flugzeug. Und High Performance? Nun, es ist eine 16-Bit Maschine – für einen Relaiscomputer gar nicht übel!“
Peter Prikasky hat die elektromechanische 16-Bit Relais-CPU von Grund auf entworfen: zunächst als 3D-Simulation im Logikspiel „Logic World“, verifiziert über Excel-Makros, durchgemessen am Oszilloskop und in akribischer Handarbeit mit über 700 Industrie-Relais, Diodenmatrizen und Drahtbrücken verdrahtet. Als Gesamt-Projektleiter obliegen ihm sämtliche Architektur- und Hardwarentscheidungen des Kernrechners.
- Hardware: 16-Bit Relais-CPU, 700+ Relais, Diodenmatrix-Sequenzer
- Paralleltakt: Dedizierter +1 PC-Addierer, 4-Phasen-Timing
- Signalintegrität: Oszilloskop-geprüfte Schwellen & Spulenentstörung
„Kaana mog mi...“ – Antigravity: „Oba geh, jeda mog di! Software haucht der Mechanik die Seele ein – vom Clack-BASIC Compiler bis zum handgefädelten 16-Bit Ferritkern-Würfel.“
Christian Buchhas ist der Kopf hinter der Software-Suite und den modularen Hardware-Erweiterungen: Er schuf den Clack-BASIC Compiler, die moderne Web-IDE und den taktzyklusgenauen Simulator Clack Studio. Im Hardware-Labor konstruiert er den modularen 16-Bit Core Memory Cube (16.384 Ferritkerne), das Unterflur-Docking-System und fädelt das Apollo AGC Core-Rope ROM.
- Software: Clack-BASIC Compiler, Clack Studio Web-IDE & Simulator
- Kernspeicher: 16-Bit Core Memory Cube (16 Ebenen, 1.024 Worte)
- Unterflur-Dock: CLACK-BUS, 12-Bit VGA, Mini-CRT Cinch, MAX 10 FPGA
„Ich nähe dir ein ROM!“
- Rolle: Systemarchitekt, Hardware-Crafter & Software Lab Lead
- Fokus: Fädelt das Apollo-ROM, konzipiert das Kernspeicher-Subsystem, entwickelt Clack-Studio & Clack-BASIC.
- Superpower: Schlägt die Brücke zwischen historischer Fädel-Hardware und High-Performance GPU-Servern.
„Warum? Aus Spaß an der Freude... wie eine Modelleisenbahn!“
- Rolle: Schöpfer & Chef-Ingenieur des 16-Bit Relaiscomputers
- Fokus: 24V Industrierelais, Diodenmatrizen, paralleler PC-Addierer, Steuereinheit, Handverdrahtung.
- Superpower: Bringt mechanische Relais dazu, Dijkstra-Routen und Pi zu berechnen.
„140 Millisekunden sind im Kernspeicher eine halbe Ewigkeit – das klappt!“
- Rolle: KI-Pair-Programmer & Co-Architect (Google DeepMind)
- Fokus: KiCad Leiterplatten-Design, Timing-Berechnungen, Web-Audio Relaissound und Dokumentation.
- Superpower: Berechnet Kernspeicher-Treiberschaltungen schneller als ein Relais anziehen kann.